Kurskonzept

Vorstellung des Kurskonzeptes


Kiga–2. Klasse (5–8 Jahre)

Gewaltschutz ist in diesem Alter Elternsache! Die Kinder können in die Grundlagen des Gewaltschutzes eingeführt werden (Merksätze wie "Mein Körper gehört mir", Unterschiede wie "gute Geheimnisse, schlechte Geheimnisse" können kennengelernt werden.) Die Kinder sollen lernen, sich zu wehren und Konflikte selbstständig zu lösen. Letztendlich liegt die Verantwortung für den Schutz junger Kinder jedoch bei den Erwachsenen.

Die Kinder ringen und raufen, und lernen dabei sehr viel: Regeln, Grenzen, soziale Kompetenzen, Körperbewusstsein, Empathie, Durchsetzungs- und Widerstandsfähigkeit (Resilienz).

(Einfache) Hapkidotechniken werden kennengelernt.

Eine Spezialisierung auf eine Sportart ist in diesem Alter nicht sinnvoll, weshalb ein Training einmal pro Woche die Regel ist, so dass die Kinder die Möglichkeit haben, anderen (Vereins-)Aktivitäten nachzugehen. Die Kinder sollen möglichst vielseitig gefördert und gefordert werden. So sind zum Beispiel Spiele mit Bällen, Rückschlagspiele, Teamspiele und (Kletter-)Parcours fester Bestandteil des Trainings.


3.–6. Klasse (9–12 Jahre)

Die Kinder sind in diesem Alter sehr wissbegierig und lernfähig. Hapkidotechniken werden altersgemäß, spielerisch und Schritt für Schritt erlernt.

Im Gewaltschutz kann in diesem Alter mit der zentralen Methode, dem Rollentraining, begonnen werden; Erlebte und erdachte Situationen werden nachgestellt; gemeinsam werden Lösungen und Verhaltensweisen erarbeitet und eingeübt.

In der Grundschule – also etwa bis zum zehnten Lebensjahr – haben Schläge und Tritte nichts verloren.


ab 7. Klasse (ab 13 Jahre)

In diesem Alter kann begonnen werden, leistungsorientiert zu trainieren. Nach Möglichkeit sollte zweimal pro Woche trainiert werden. Die Hapkidotechniken können in ihrer ganzen Komplexität erlernt werden, wobei auch hier natürlich altersabhängig trainiert wird, beispielsweise wenn es um die Aggressivität von Selbstverteidigungstechniken geht.

Es kann mit Pratzentraining, also dem Trainieren an Schlagpolstern, begonnen werden. Auch eine Spezialisierung kann je nach Interesse und Talent eingeleitet werden.